<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>peterkempkes &#8211; peterkempkes.com</title>
	<atom:link href="https://www.peterkempkes.com/author/peterkempkes/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.peterkempkes.com</link>
	<description>Schauspieler</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Feb 2023 13:28:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.peterkempkes.com/wp-content/uploads/2023/03/logo05-100x100.png</url>
	<title>peterkempkes &#8211; peterkempkes.com</title>
	<link>https://www.peterkempkes.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Abschied &#8211; Rainer Maria Rilke</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/abschied-rainer-maria-rilke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 18:48:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=6019</guid>

					<description><![CDATA[Abschied &#8211; Rainer Maria Rilke Wie hab ich das gefühlt, was Abschied heißt.  Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes  grausames Etwas, das ein Schönverbundnes  noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt. Wie war ich ohne Wehr, dem zuzuschauen,  das,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Abschied &#8211; Rainer Maria Rilke</h3>



<p>Wie hab ich das gefühlt, was Abschied heißt.  Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes  grausames Etwas, das ein Schönverbundnes  noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.</p>



<p>Wie war ich ohne Wehr, dem zuzuschauen,  das, da es mich, mich rufend, gehen ließ,  zurückblieb, so als wärens alle Frauen  und dennoch klein und weiß und nichts als dies:</p>



<p>Ein Winken, schon nicht mehr auf mich bezogen, ein leise Weiterwinkendes –, schon kaum erklärbar mehr: vielleicht ein Pflaumenbaum, von dem ein Kuckuck hastig abgeflogen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herbsttag &#8211; Rainer Maria Rilke</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/herbsttag-rainer-maria-rilke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5964</guid>

					<description><![CDATA[gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes für literaturbude.de Herbsttag &#8211; Rainer Maria Rilke Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes für literaturbude.de</em></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Herbsttag &#8211; Rainer Maria Rilke</h4>



<p>Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.<br>Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,<br>und auf den Fluren laß die Winde los.</p>



<p>Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;<br>gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,<br>dränge sie zur Vollendung hin und jage<br>die letzte Süße in den schweren Wein.</p>



<p>Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.<br>Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,<br>wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben<br>und wird in den Alleen hin und her<br>unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben! &#8211; Rainer Maria Rilke</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/wunderliches-wort-die-zeit-vertreiben-rainer-maria-rilke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:24:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5961</guid>

					<description><![CDATA[gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes für literaturbude.de Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben! &#8211; Rainer Maria Rilke Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben!Sie zu&#160;halten, wäre das Problem.Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,wo ein endlich&#160;Sein&#160;in alledem? &#8211; Sieh, der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes für literaturbude.de</em></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben! &#8211; Rainer Maria Rilke</h4>



<p>Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben!<br>Sie zu&nbsp;<em>halten</em>, wäre das Problem.<br>Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,<br>wo ein endlich&nbsp;<em>Sein</em>&nbsp;in alledem? &#8211;</p>



<p>Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen<br>jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt:<br>Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen,<br>und das willig Liegende verschwimmt &#8211;</p>



<p>Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; &#8211;<br>aber auch in ihnen flimmert Zeit.<br>Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt<br>obdachlos die Unvergänglichkeit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachthimmel und Sternenfall &#8211; Rainer Maria Rilke</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/nachthimmel-und-sternenfall-rainer-maria-rilke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:19:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5958</guid>

					<description><![CDATA[gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes für literaturbude.de Nachthimmel und Sternenfall &#8211; Rainer Maria Rilke Der Himmel, groß, voll herrlicher Verhaltung,ein Vorrat Raum, ein Übermaß von Welt.Und wir, zu ferne für die Angestaltung,zu nahe für die Abkehr hingestellt. Da...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes für literaturbude.de</em></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachthimmel und Sternenfall &#8211; Rainer Maria Rilke</h3>



<p>Der Himmel, groß, voll herrlicher Verhaltung,<br>ein Vorrat Raum, ein Übermaß von Welt.<br>Und wir, zu ferne für die Angestaltung,<br>zu nahe für die Abkehr hingestellt.</p>



<p>Da fällt ein Stern! Und unser Wunsch an ihn,<br>bestürzten Aufblicks, dringend angeschlossen:<br>Was ist begonnen, und was ist verflossen?<br>Was ist verschuldet? Und was ist verziehn?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Karussell &#8211; Rainer Maria Rilke</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/das-karussell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 14:14:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5955</guid>

					<description><![CDATA[gesprochen und musikalisch untermalt von Peter Kempkes für literaturbude.de Das Karussell &#8211; Rainer Maria Rilke Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand von bunten Pferden, alle aus dem Land, das lange zögert, eh es...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>gesprochen und musikalisch untermalt von Peter Kempkes für literaturbude.de</em></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Das Karussell &#8211; Rainer Maria Rilke</h4>



<p>Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand von bunten Pferden, alle aus dem Land, das lange zögert, eh es untergeht. Zwar manche sind an Wagen angespannt, doch alle haben Mut in ihren Mienen; ein böser roter Löwe geht mit ihnen und dann und wann ein weißer Elefant.</p>



<p>Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald,  nur dass er einen Sattel trägt und drüber  ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt.  Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge  und hält sich mit der kleinen heißen Hand  dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge.  Und dann und wann ein weißer Elefant.</p>



<p>Und auf den Pferden kommen sie vorüber,  auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge  fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge  schauen sie auf, irgendwohin, herüber –.  Und dann und wann ein weißer Elefant.</p>



<p>Und das geht hin und eilt sich, dass es endet, und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel. Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet, ein kleines kaum begonnenes Profil –. Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet, ein seliges, das blendet und verschwendet an dieses atemlose blinde Spiel &#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Du musst das Leben nicht verstehen &#8211; Rainer Maria Rilke</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/du-musst-das-leben-nicht-verstehen-rainer-maria-rilke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 13:58:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5952</guid>

					<description><![CDATA[gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes Du musst das Leben nicht verstehen &#8211; Gedicht von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Du musst das Leben nicht verstehen,dann wird es werden wie ein Fest.Und lass dir jeden Tag geschehenso wie ein Kind...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes</em></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Du musst das Leben nicht verstehen &#8211; Gedicht von Rainer Maria Rilke (1875-1926)</strong></h4>



<p>Du musst das Leben nicht verstehen,<br>dann wird es werden wie ein Fest.<br>Und lass dir jeden Tag geschehen<br>so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen<br>sich viele Blüten schenken lässt.</p>



<p>Sie aufzusammeln und zu sparen,<br>das kommt dem Kind nicht in den Sinn.<br>Es löst sie leise aus den Haaren,<br>drin sie so gern gefangen waren,<br>und hält den lieben jungen Jahren<br>nach neuen seine Hände hin.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frankfurt-Gedicht &#8211; Friedrich Stoltze</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/frankfurt-gedicht-friedrich-stoltze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 13:44:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5949</guid>

					<description><![CDATA[gelesen und montiert von Peter Kempkes und Juliane Fechner Eine nicht ganz ernst gemeintes Fußball-Geschichtchen umrahmt das:Frankfurt-Gedicht von Friedrich Stoltze (1816-1891) Es is kaa Stadt uff der weite Welt,die so merr wie mei Frankfort gefällt,un es will merr net in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>gelesen und montiert von Peter Kempkes und Juliane Fechner</em></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Eine nicht ganz ernst gemeintes Fußball-Geschichtchen umrahmt das:</strong><br><strong>Frankfurt-Gedicht von Friedrich Stoltze (1816-1891)</strong></h4>



<p>Es is kaa Stadt uff der weite Welt,<br>die so merr wie mei Frankfort gefällt,<br>un es will merr net in mein Kopp enei,<br>wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!</p>



<p>Un wär´sch e Engel un Sonnekalb,<br>e Fremder is immer von außerhalb!<br>Der beste Mensch is e Ärjerniß,<br>wann er net aach von Frankfort is.</p>



<p>Was is des Ofebach for e Stadt!<br>Die hawe´s ganz in der Näh gehat<br>un hawe´s verbaßt von Aabeginn,<br>daß se net aach von Frankfort sin.</p>



<p>Die Bockemer hawe weiter geblickt,<br>die hawe mit uns zusammegerickt;<br>die Bernemer awer warn aach net dumm,<br>die gawe sogar e Milljon dadrum!</p>



<p>E Mädche von hie, deß en Fremde nimmt,<br>deß hat en for was Höher´sch bestimmt;<br>es mecht en von Hie, un er waaß net wie,<br>e Eigeplackter is immer von hie.</p>



<p>E Mädche von drauß, wann noch so fei,<br>dut immer doch net von Frankfort sei!<br>Doch nimmt se en hiesige Berjerschsoh,<br>so hat se aach noch die Ehr derrvo.</p>



<p>Des Berjerrecht in den letzte Jahrn<br>is freilich ebbes billiger warn;<br>der Wohlstadt awwer erhält sich doch,<br>dann alles anner is deuer noch.</p>



<p>So steuern merr frehlich uff´s Tornerfest!<br>Bald komme se aa von Ost und West,<br>von Nord un Sid un iwwer die Meern:<br>Gut Heil! als ob se von Frankfort wärn.</p>



<p>Un wann se bei uns sich amesiern,<br>dann werrd se der Abschied doppelt rihrn<br>un gewe merr recht un stimme mit ei:<br>wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Panther &#8211; Rainer Maria Rilke</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/der-panther-rainer-maria-rilke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 12:56:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5945</guid>

					<description><![CDATA[gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes Der Panther &#8211; im&#160;Jardin des Plantes, Paris &#8211; Gedicht von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbeso müd geworden, daß er nichts mehr hält.Ihm ist, als ob es tausend...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>gesprochen und musikalisch unterlegt von Peter Kempkes</em></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Panther &#8211; im&nbsp;Jardin des Plantes, Paris &#8211; Gedicht von Rainer Maria Rilke (1875-1926)</strong></h4>



<p>Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe<br>so müd geworden, daß er nichts mehr hält.<br>Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe<br>und hinter tausend Stäben keine Welt.</p>



<p>Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,<br>der sich im allerkleinsten Kreise dreht,<br>ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,<br>in der betäubt ein großer Wille steht.</p>



<p>Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille<br>sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein,<br>geht durch der Glieder angespannte Stille –<br>und hört im Herzen auf zu sein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Großer Vogel &#8211; Joachim Ringelnatz</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/die-nachtigall-joachim-ringelnatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 12:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5941</guid>

					<description><![CDATA[gelesen und musikalisch untermalt von Peter Kempkes Großer Vogel &#8211; Gedicht von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Die Nachtigall ward eingefangen,Sang nimmer zwischen Käfigstangen.Man drohte, kitzelte und lockte.Gall sang nicht.Bis man die VerstockteIm tiefsten Keller ohne LichtEinsperrte. &#8211; Unbelauscht, alleinDort, ohne Angst...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><strong>gelesen und musikalisch untermalt von Peter Kempkes</strong></em></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Großer Vogel &#8211; Gedicht von Joachim Ringelnatz (1883-1934)</strong></h4>



<p>Die Nachtigall ward eingefangen,<br>Sang nimmer zwischen Käfigstangen.<br>Man drohte, kitzelte und lockte.<br>Gall sang nicht.<br>Bis man die Verstockte<br>Im tiefsten Keller ohne Licht<br>Einsperrte. &#8211; Unbelauscht, allein<br>Dort, ohne Angst vor Widerhall,<br>Sang sie<br>Nicht &#8211; -,<br>Starb ganz klein<br>Als Nachtigall.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fink und Frosch &#8211; Wilhelm Busch</title>
		<link>https://www.peterkempkes.com/fink-und-frosch-wilhelm-busch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterkempkes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 12:39:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literaturbude]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.peterkempkes.com/?p=5938</guid>

					<description><![CDATA[gelesen von Peter Kempkes für literaturbude.de Fink und Frosch &#8211; Gedicht von Wilhelm Busch (1883-1934) Im Apfelbaume pfeift der FinkSein: pinkepink!Ein Laubfrosch klettert mühsam nachBis auf des Baumes Blätterdach.Und bläht sich auf und quackt: »Ja ja!Herr Nachbar, ick bin och...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><em>gelesen von Peter Kempkes für literaturbude.de</em></strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Fink und Frosch &#8211; Gedicht von Wilhelm Busch (1883-1934)</strong></h4>



<p>Im Apfelbaume pfeift der Fink<br>Sein: pinkepink!<br>Ein Laubfrosch klettert mühsam nach<br>Bis auf des Baumes Blätterdach.<br>Und bläht sich auf und quackt: »Ja ja!<br>Herr Nachbar, ick bin och noch da!«</p>



<p>Und wie der Vogel frisch und süß<br>Sein Frühlingslied erklingen ließ,<br>Gleich muß der Frosch in rauhen Tönen<br>Den Schusterbaß dazwischen dröhnen.</p>



<p>»Juchheija heija!« spricht der Fink.<br>»Fort flieg ich flink!«<br>Und schwingt sich in die Lüfte hoch.</p>



<p>»Wat!« ruft der Frosch, »Dat kann ick och!«<br>Macht einen ungeschickten Satz,<br>Fällt auf den harten Gartenplatz,<br>Ist platt, wie man die Kuchen backt,<br>Und hat für ewig ausgequackt.</p>



<p>Wenn einer, der mit Mühe kaum<br>Geklettert ist auf einen Baum,<br>Schon meint, daß er ein Vogel wär,<br>So irrt sich der.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
